Objekt Nr.1

Foto von: Lysjakowa Irina Alexandrowna

Name: Zentrum der deutschen Kultur  „Edelweiss“ in Malinowoje Osero
Ort: Mamontowa Str., 17a

Beschreibung: Das Zentrum wurde am 26. April 1998 auf Initiative der Verwaltung von Malinowoje Osero eröffnet, da eine große Anzahl Russlanddeutscher im Dorf lebte. Während der Kriegsjahre wurden im Dorf Menschen mit deutschem Nachnamen in die Arbeitsarmee mobilisiert. Nach Kriegsende blieben sie hier für ständigen Wohnsitz. Ihre Verwandten kamen auch hierher, um sich mit ihren Familien zu verbinden.

Objekt Nr.2

Foto von: RUPEC. Informations- und Analysezentrum. Artikel: Das Chemikalienwerk in Michailowka wird die Produktion von Ammoniumsulfat verdreifachen. https://rupec.ru/

Name: Sodakombinat in Michailowka / AltaiLag / Chemikalienwerk in Michailowka
Ort: Tsentralnaja Str., 21
Gründungsdatum: 20. Januar 1943

Historisches Ereignis: Seit dem 22. Januar 1943 gemäß Verordnung der Staatlichen Verteidigungskomitee der UdSSR über den Bau eines Sodakombinats im Dorf Michailowka der Altai Region, wurde das AltaiLag – Altai Arbeitslager (ITL) organisiert. Im Winter 1943 kam zum Bahnhof Kulunda eine große Gruppe von Gefangenen des Nischne-Amurskij ITL mit Mechanismen. Gleichzeitig versammelten in den umliegenden Gebieten die operativen Mitarbeiter (wie sie sich nannten) der Truppen für innere Sicherheit und der Sonderkommandantur alle Frauen deutscher Staatsangehörigkeit.

7.000 deutsche Frauen wurden aus den Dörfern ins Lager getrieben. Das Lager begann mit dem Bau der Eisenbahn Kulunda-Michailowka, sowie des Gebäudes und der Öfen des Sodakombinats in Michailowka. Die Gefangenen arbeiteten unter rauen Bedingungen.

Nach Abschluss der Bauarbeiten im 3. Quartal 1944 durften die Frauen nicht mehr zu ihren Kindern nach Hause gehen, das gesamte Lager wurde nach Karaganda verlegt.

Literaturverzeichnis:
Das Chemikalienwerk in Michailowka. Geschichte. https://mzhr.ru/