Objekt Nr.1

Foto von: Kulturministerium der Altai-Region. Artikel: Im Rayon Kulunda wurden das Bezirksmuseum und zwei ländliche Kulturhäuser repariert. http://www.culture22.ru/

Name: Bezirksmuseum von Kulunda.
Ort: Pushkin-Straße, 17
Eröffnungsdatum: Juli 2003

Historisches Ereignis: Hauptausflüge: „Die Welt eines Bauernhauses“, „Lebendiges Altertum“, „Persönlichkeit und Geschichte“, „Zeit hat keine Macht über das Gedächtnis“, „In den Heimatorten der Geschichte der Region Kulunda“, „Jungfrauenländer in der Geschichte von Kulunda“, „Die Natur von Kulunda-Steppe“.

Die wertvollsten Sammlungen:

  • „Ethnographische Haushaltsgegenstände und Kleidung“, XX – XXI Jahrhunderte;
  • „Muster von Frauenhandwerk“, XX – XXI Jahrhunderte;
  • „Samowars von Tula“,  XX – XXI Jahrhunderte;
  • „Kino- und Fotoausrüstung“, 1940-1980.
  • Die ethnografische Ausstellung zeigt Sachen und Haushaltsgegenstände deutscher Umsiedler.

Der Museumsbestand umfasst 1.393 Einheiten. Die Ausstellung des Museums hat eine ethnografische Abteilung, in der sich mehrere „deutsche“ Exponate befinden.

Literaturverzeichnis:

Kultur.RF Museen Bezirksmuseum von Kulunda. https://www.culture.ru/

Objekt Nr.2

Foto von: Jablonowskaja Irina Konstantinowna

Name: Das Deutsche Kulturzentrum „Raduga“ im Dorf Kulunda
Ort: Sowjetskaja Str., 28

Beschreibung: Das Deutsche Kulturzentrum „Raduga“ wurde 1997 gegründet. Initiatoren der Eröffnung des Zentrums waren das Komitee der Kulturabteilung des Rayons Kulunda  und OOO „Entwicklungsgesellschaft Halbstadt“.

Das hauptziel des zentrums ist es, eine günstige perspektive für die erhaltung und entwicklung der sprache, kultur, bräuche und traditionen der russlanddeutschen zu gewährleisten. Zu diesem Zweck führt das Deutsche Kulturzentrum folgende Aktivitäten durch: Entwicklung und Umsetzung von Projekten, Abhaltung von Treffen von Liebhaber der deutschen Sprache, Erstellung und Sicherstellung der Aktivitäten von Kinder-, Jugend- und anderen Klubs, Durchführung von Veranstaltungen unter Berücksichtigung der traditionellen Ritual- und Kalenderferien der Russlanddeutschen.

Derzeit gibt es im Deutschen Kulturzentrum Kinderklubs, einen Jugendklub „Kvelli“ und einen Frauenclub „Idillija“. Die Arbeit von Klubs wird in folgenden Bereichen geleistet: Deutsch, Angewandte Kunst, Küche der Russlanddeutschen, Theater in deutscher Sprache, Geschichte der Russlanddeutschen und Heimatkunde, Traditionen und Bräuche.

Der Arbeit mit der älteren Generation wird große Aufmerksamkeit geschenkt. Die Mitglieder des Klubs „Idillija“ sind Frauen im Alter von 50 bis 85 Jahren. Die Frauen freuen sich nicht nur über ihre Beteiligung

im Klub, sondern führen auch aktiv Workshops für die Landbevölkerung durch und helfen bei der Organisation und Durchführung traditioneller Nationalfeiertage.

Die Organisation arbeitet eng mit den Schulen der Region zusammen. Für Kinder, die die deutsche Sprache und Kultur der ethnischen Deutschen studieren und sich dafür interessieren, werden verschiedene Veranstaltungen organisiert. Besonders interessant werden traditionelle Feiertage wie „Ostern“, „Weihnachten“, „Erntedankfest“ durchgeführt.

 Jablonowskaja Irina Konstantinowna – Leiterin des Deutschen Kulturzentrums „Raduga“

 

Objekt Nr.3

Fotoquelle: Offizielle Website der Munizipaleinheit Rayon Kulunda der Altai-Region. Artikel: 30. Oktober – Gedenktag an die Opfer der politischen Repression. http://xn—-8sbkqagcbchwcgn1al2ab.xn--p1ai/

Name: Erinnerungsallee von Opfern politischer Repression
Ort: Gedenkstätte an der Kreuzung von Lenin Str. und Kirow Str.
Datum des Baus: 1991.

Historisches Ereignis: 2011 wurde im Rayon Kulunda eine Erinnerungsallee geschaffen, die dem Tag der Erinnerung an Opfern politischer Repression gewidmet ist und jährlich am 30. Oktober von allen unterdrückten Völkern gedacht wird. Die Geschichte der Russlanddeutschen hat ein tragisches Datum. Der Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR vom 28. August 1941 hat das Leben von Hunderttausenden von Sowjetdeutschen radikal verändert. Nach Kasachstan und Sibirien deportiert, erlebten sie Hunger und Not, den Verlust von Nächsten und die Prüfungen der Arbeitsarmee. Die meisten sind nach Hause nicht zurückgekehrt. Heute leben sowohl die Deportierten als auch ihre Nachkommen im Rayon Kulunda. Jedes Jahr an diesem Tag, dem 28. August, kommen Russlanddeutsche in diese Allee, um die Erinnerung an ihre unterdrückten Verwandten und Freunde zu ehren und miteinander zu kommunizieren.

Die Allee wurde auf Kosten eines Zuschusses des Gouverneurs der Altai-Region im Bereich der Jugendpolitik und eines Zuschusses mit Unterstützung des  Internationalen Verbands der deutschen Kultur im Rahmen des Programms der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland geschaffen.