Objekt Nr.1

Foto von: Altapress. Artikel: Das Steinschneidewerk Kolywan erklärte die Millionenverträge mit den Ministerien des Altai. https://altapress.ru/

Name: I.I.-Polsunov-Steinschneidewerk Kolywan
Ort: Fabritschnaja Str., 2
Gründungsdatum: 1802.

Historisches Ereignis: Zu Beginn der Beherrschung von den Erzreichtümern Westsibiriens durch A.N. Demidov sowohl das Berg-Kollegium als auch der uralische Fabrikherr wussten, dass es Silber im Altai gab. Die Suche nach Silbererz und die Herstellung von Silber daraus wurde einerseits durch die mangelnde Erfahrung der Erzkundigen von Demidov bei der Arbeit mit Edelerz erschwert, und andererseits dadurch, dass Silber im Altai einer der damit verbundenen Bestandteile komplexer polymetallischer Erze war. Man brauchte neue Technologien, die in Russland erst Anfang der 1740er Jahre erschienen. Die erfahrenen sächsischen Metallurgen Johann Michael Junghans und Johann Samuel Christiane, die von A. N. Demidov angestellt wurden, brachten sie zu den Werken in Kolyvano-Voskresensk im Jahre 1743.

Infolgedessen gewann der Meister Junghans Silber aus dem üblichen altaischen Schwarzkupfer (Rohkupfer), das im Uraler Werk Newjansk gelagert wurde, mit einer speziellen Technologie und begann mit dem industriellen Schmelzen. Ende 1743 oder Anfang 1744 brachte Akinfiy Demidov Zarin Jelisaweta Petrowna sein erstes Silber aus Kolywan mindestens zweimal – in Moskau und St. Petersburg – dar.

1799 wurde die Kupferfabrik Kolywan geschlossen. Es wurde beschlossen, den danach verbliebenen Damm für eine neue Schleiffabrik zu benutzen. Es begann der Bau von Fabrik neuerer Art, wo die Steinbearbeitung von Maschinen durchgeführt wurde, die mithilfe der Wasserkraft angetrieben wurden. Im Februar 1802 begannen die ersten Maschinen zu funktionieren, und im August 1802 wurde die Fabrik mit voller Kapazität in Betrieb genommen. Sie stand unter der Leitung der Reichskanzlei der Bergbaufabriken von Kolyvano-Voskresensk, die größtenteils von Leitern deutscher Herkunft betrieben wurde.

Ausländische Fachkräfte schloßen häufig neue Verträge ab und ließen sich Russisch einbürgern. Im Altai bildeten sich Dynastien von Bergbauingenieuren und -technikern, die aus Sachsen (Ber, Gerich, Meder, Schmidt, König, Rick usw.) stammten.

Literaturverzeichnis:
Wikipedia. Artikel: Steinschneidewerk Kolywan. https://ru.wikipedia.org/