Objekt Nr.1

Fotoquelle: Schulportal der „Allgemeinbildenden Mittelschule von Degtjarka“. Über die Schule. http://www.degschool.ru/

Name: Museum der deutschen Kultur im Dorf Degtjarka
Ort: Schkolnaja Str., 46
Gründungsdatum: 2015.

Historisches Ereignis: Das Museum wurde 2015 im Schulgebäude eröffnet. Im Laufe der Jahre haben wurden viele Exponate für die Ausstellung angesammelt. Alle von ihnen wurden in einem kleinen Raum auf dem Schulgelände aufbewahrt und werden jetzt in zwei Ausstellungshallen präsentiert. Die erste ist der Geschichte des Dorfes, den Besonderheiten des Lebens und der Kultur der Russlanddeutschen gewidmet. Die Ausstellungshalle ist eine Rekonstruktion eines Wohnraumes der Russlanddeutschen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Die zweite Ausstellungshalle enthält Ausstellungen, die die Geschichte des Landes und der Schule widerspiegeln.

Eine weitere große Ausstellung ist dem 70. Jahrestag des Sieges, den Landsleuten, die am Großen Vaterländischen Krieg teilgenommen haben, unter denen viele Menschen einen deutschen Nachnamen hatten, sowie der Geschichte der Organisationen der Pioniere und des Komsomol in der Schule, der Geschichte des studentischen Produktionsteams „Kolos“, Retro-Technik usw gewidmet.

Objekt Nr.2

Literaturverzeichnis: Regionale universelle wissenschaftliche Schischkow-Bibliothek in Altai. Der Deutsche Nationalkreis. Degtjarka. http://altlib.ru/territorii/

Name: Museumsraum des Dorfes Degtjarka
Ort: Lenin Str., 55

Historisches Ereignis: Der Museumsraum wurde 2015 im örtlichen Kulturhaus eröffnet. Die Ausstellung wird durch Haushaltsgegenstände der Russlanddeutschen dargestellt: einen Schrank mit Geschirr, eine mit Emaille verzierte Truhe, eine Wiege, ein Spinnrad, Regale, eine Kommode und Handwerksgegenstände von Frauen. Einen zentralen Platz nimmt in der Ausstellung ein großer Wandteppich ein, auf dem Jesus Christus darstellt ist.

Objekt Nr.3

Foto von: Hofmann  Alexander Rudolfowitsch

Name: Zentrum der deutschen Kultur „Wiedergeburt“ im Dorf Degtjarka
Ort: Lenin Str., 55

Beschreibung: In Degtjarka wurde Ende der 90er Jahre das Zentrum der deutschen Kultur geschaffen. Die erste Leiterin des Zentrums war eine Deutschlehrerin Julija Andreewna Schwartz. Es gab auch einen Kinderklub, einen Jugendklub, eine Theatergruppe.

Während der jahrelangen Arbeit im Zentrum verbessern die Leiter der Treffen ständig ihre Sprachkenntnisse. Dies wird durch verschiedene Sprachtreffen erleichtert, die in Slawgorod, Barnaul und anderen Städten stattfinden.

Heute hat das Zentrum zwei Kindergruppen, eine Jugendgruppe und eine Gruppe von Vorschulkindern.

Um das Hauptziel – Erhaltung der Sprache, Kultur und Traditionen des deutschen Volkes – zu erreichen, funktionieren im Zentrum folgende Klubs: Deutsche Sprache, Gesang, angewandte Kunst, Geschichte der Russlanddeutschen.

Die Tätigkeitsschwerpunkte des Zentrums sind:

  • Erlernen der deutschen Sprache in einer Spielform.
  • Bewahrung der Kultur und Traditionen der Russlanddeutschen – im Zentrum werden traditionelle Feste der Russlanddeutschen gefeiert: Erntedankfest, Martinstag, Ostern, Weihnachten.
  • Organisation ethnokultureller Plattformen während der Ferienzeit, in denen Kinder kommunizieren und sich mit der deutschen Sprache und deutschen Kultur vertraut machen.

Die Teilnehmer des Zentrums der deutschen Kultur nehmen aktiv an verschiedenen Wettbewerben und Treffen teil, die auf eine umfassende persönliche Entwicklung abzielen: Leaderschaft, Berufsberatung, Rollenmodellierung. Die Jugend des Zentrums nimmt jährlich an der Arbeit des regionalen Jugendforums teil und präsentiert ihre Arbeit kreativ (Videos, elektronische Präsentationen, Broschüren, Fotoalben).

Petker Vera Abramowna – Leiterin des Zentrums der deutschen Kultur „Wiedergeburt“